Batteriespeicher erklärt
Was ein Batteriespeicher kann, wie er funktioniert und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten – kompakt zusammengefasst.
Wie funktioniert ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Strom – z.B. aus Ihrer PV-Anlage – in Lithium-Ionen-Zellen und gibt ihn später wieder ab, wenn Sie ihn brauchen. Ein Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht Zellen, Temperatur und Ladezustand, ein Wechselrichter wandelt zwischen Gleich- und Wechselstrom.
Welche Grössen gibt es?
Heimspeicher beginnen bei ca. 5–15 kWh, Gewerbespeicher liegen bei 30–250 kWh, Industriespeicher und Container-Systeme reichen von 250 kWh bis in den MWh-Bereich. Entscheidend ist das Verhältnis von Kapazität (kWh) zu Leistung (kW) – je nach Anwendung (Eigenverbrauch vs. PeakShaving) ist ein anderes Verhältnis optimal.
Wie lange hält ein Speicher?
Moderne Lithium-Speicher schaffen 6'000–8'000 Vollzyklen bzw. 15–20 Jahre. Bei einem Zyklus pro Tag (typisch für Eigenverbrauchsoptimierung) ist die kalendarische Lebensdauer meist der begrenzende Faktor – der Speicher wird also nicht 'verschlissen'.
Was kostet ein Batteriespeicher?
Richtwert in der Schweiz: CHF 500–900 pro kWh schlüsselfertig, mit sinkender Tendenz. Second-Life-Speicher sind günstiger und nachhaltiger. Ob sich die Investition lohnt, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil ab – genau das berechnet unser Simulator.
Second-Life-Speicher verwenden geprüfte Batterien aus Elektrofahrzeugen weiter, die für den Fahrbetrieb nicht mehr genug Kapazität haben – für stationäre Anwendungen aber noch jahrelang perfekt geeignet sind. Das senkt die Kosten und den CO₂-Fussabdruck erheblich.
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